Sehenswürdigkeiten

 

In der Stadt mit den vielen Hügeln gibt es viel zu sehen und zu besichtigen. Von den zahlreichen Miradouros hat man einen wundervollen Blick über die Stadt und den Tejo. Ein Hauch Brasilien kommt bei der Christo Rei Statue auf, die sehr an die Christusstatue in Rio de Janeiro erinnert. Und mit dem Elevador de Santa Justa lässt sich leicht der Höhenunterschied zwischen dem Stadtteil Baixa und höhergelegenen Stadtteil Chiado überwinden. Mit dem 45 m hohen Aufzuge können jeweils 24 Personen transportiert werden. Wer auf Europareise unterwegs ist sollte also unbedingt ein paar Tage einplanen, um in Lissabon Sehenswürdigkeiten zu besichtigen.

 

Torre de Belém

Veranstaltertipp: Sprachreisen

Kolumbus Sprachreisen bietet Sprachreisen nach Portugal in verschiedenen Städten in Portugal für Erwachsene und Schüler an.

Eines der bekanntesten Wahrzeichen Lissabons befindet sich an der Tejomündung. 1983 wurde der Turm zum Weltkulturerbe der UNESCO ernannt. Das Bauwerk im manuelinischen Baustil ist eines der wenigen Gebäude, die das schwere Erdbeben überstanden haben. Der portugiesische König Manuel I. gab den Bau 1515 in Auftrag, die Bauarbeiten wurden sechs Jahre später abgeschlossen. Der Turm diente der Verteidigung des Tejo und zum Empfang der Schiff aus aller Welt. Bis ins 19. Jahrhundert wurde der Turm außerdem als Waffenlager und Gefängnis benutzt. Ursprünglich stand der Torre de Belém einmal mitten im Fluss, durch Aufschüttungen versandete der Tejo, wodurch der Leuchtturm heute vom Ufer aus zugänglich ist. Auf der obersten Etage befindet sich eine Aussichtsplattform, von der man einen wunderbaren Blick auf den Fluß und die Stadt hat.

 

Mosteiro dos Jerónimus

Ebenfalls seit 1983 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehörig, ist das Hieronymuskloster im Stadtteil Belém. Auch das Kloster überstand das Erbeben größten Teils unbeschadet. Den Namen erhielt das Mosteiro dos Jerónimus durch den Orden des Heiligen Hieronimus, dessen Herberge bis 1834 das Kloster war. Das Kloster entstand im goldenen Zeitalter der portugiesischen Entdeckungen und bietet eine Ruhestätte für viele wichtige Menschen der Geschichte Portugals. König Manuel I. veranlasste 1501 den Bau des Klosters, da er bereits 1521 verstarb, erlebte er die Fertigstellung nicht mehr mit, da sich die Bauarbeiten noch bis 1544 hinzogen. Das Bauwerk gehört ebenfalls zum Baustil des Manuelinik, was man als eine Richtung zwischen Gotik und Renaissance bezeichnen kann. Finanziert wurde der Bau aus den Gewinnen des Überseehandels. Beeindruckend sind die orientalischen Ornamente und die üppigen Verzierungen, besonders an den beiden Portalen. Auch das Innere des Klosters ist sehenswert mit seinen prächtigen Pfeilern und den Sarkophagen.

 

Miradouros

Miradouros sind Aussichtspunkte, von denen es in Lissabon zahlreiche gibt. Von ihnen aus hat man einen tollen Blick über die Stadt und en Tejo. Zu den schönsten und bekanntesten Miradouros gehören unter anderem der Miradouro de São Pedro de Alcântara, Miradouro Santa Luzia und der Miradouro de Santa Catarina, an dem sich vor allem in den Abend Stunden auch viele junge Leute treffen.

Aufgrund der vielen Sehenswürdigkeiten in und um Lissabon, eignet sich die Stadt auch hervorragend zum Portugiesisch lernen.

 

Castelo São Jorge

Auf dem höchsten Hügel von Lissabon, östlich des Zentrums, befindet sich das Castelo de So Jorge. Im Laufe der Zeit wurde das Castelo von verschiedenen Kulturen besetzt und diente lange als königliche Residenz. Bei dem schweren Erdbeben 1755 wurde die Burg stark beschädigt und erst in den 1940er Jahren restauriert. Vom Castelo de So Jorge hat man einen wundervollen Blick über die ganze Stadt.